Welpenspielgruppe / Welpenprägung

die wichtigste Basis einer Hundeerziehung

Wir bieten folgende Kurse nach

dogelements®-IDTS an:

 

Stufe 1 - Welpen

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Die Welpengruppe ist wohl die wichtigste Basis einer Hundeerziehung, auch wenn Sie nicht alles leisten kann, was der Hundebesitzer in den ersten Wochen unternehmen sollte.

 

In der Welpengruppe, darf kein "mobbing" stattfinden, denn jeder Welpe sollte mit "positiven Erfahrungen" aus einer solchen Stunde

heraus gehen. Das bedeutet nicht, daß wir jede kleine (und wichtige) Rangelei sofort unterbinden. Wir wollen Ihren Welpen so gut wie möglich auf die verschiedene Situationen des Alltags vorbereiten.

Ihr Welpe sollte min. 8 Wochen alt sein und vor der Teilnahme eine Woche im neuen Zuhause verbracht haben.

In der Welpenspielgruppe steht das "Spielen" der Hunde miteinander an oberster Stelle.

Alles was der Welpe zwischen der dritten und sechzehnten Lebenswoche lernt/erfährt, prägt ihn sein ganzes Hundeleben lang. Das Zusammensein mit Gleichaltrigen ist für das Sozialverhalten überaus wichtig. Hier trifft Ihr Welpe nicht nur Spielpartner, sondern lernt Hunde unterschiedlichster Rassen und Charaktere kennen.

Er lernt zum Beispiel auch die "Beißhemmung", die nicht angeboren ist. In dieser wichtigen Prägungs- und Sozialisierungsphase sollte der Welpe möglichst mit allem konfrontiert werden, was später wichtig für ihn ist. Das Zusammensein mit Anderen fördert das Selbstbewußtsein und sein Erkundungsverhalten.

Sanft wird der Welpen an verschiedene Umweltreize herangeführt. Kurze spielerische Übungen sind auch im Programm enthalten und natürlich beantworten wir Ihnen Ihre Fragen und geben Ihnen Tipps für einen guten Start mit Ihrem Schützling. Die Gruppen sollen überschaubar sein, denn wir wollen kein "Mobbing" zulassen. In der Regel wird die Welpengruppe von 2 Fachkräften geleitet und bei Bedarf auch aufgeteilt.

Wie lange darf ich mit meinem Hund in die Welpengruppe kommen?

Die Welpengruppe umfasst den Zeitraum 8. bis 16. Woche. Wir rechnen für die letzte Teilnahme den Wurftag + 112 Tage. Der Trainer entscheidet dann zu welchem Termin die letzte Teilnahme erfolgt. Eine Teilnahme über die 16. Woche hinaus ist nur in absoluten Ausnahmefällen möglich, macht aber sowohl aus wissenschaftlichen als auch aus organisatorischen Gründen in der Regel keinen Sinn. Weiterführend bieten wir dann die Junghundegruppe.

Die Wahl der richtigen Welpenschule

Spielend fürs Leben lernen - So gelingt es!

 

Hunde sind hoch entwickelte, soziale Lebewesen.

Wahre Meister der Kommunikation! Diese Kommunikation erlernen sie im Welpenalter und Hundebesitzer können durch sinnvolle Förderung dafür Sorge tragen, dass ihr Welpe spielend fürs Leben lernt!

 

Gleich vorweg: Sie haben Zeit!

Befreien Sie sich von dem Gedanken, Ihrem Welpen in kürzester Zeit möglichst viel beibringen zu wollen. Jeglicher Stress auf beiden Seiten wirkt kontraproduktiv. Widmen Sie sich den Bedürfnissen Ihres Tieres. Gewinnen Sie sein Vertrauen. Seien Sie souverän und mitfühlend, ohne Ihr Tier mit Liebe zu überschütten.

 

Sinn und Unsinn einer Welpen-Spielstunde

Ziel einer Welpen-Spielstunde sollte es sein, den Hund zu sozialisieren und im Umgang mit anderen Hunden, insbesondere anderen Rassen, zu schulen. Ganz besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Auswahl der richtigen Gruppe legen. Setzen Sie Ihren Hund niemals einer Situation aus, in der er sich gegen ältere und deutlich größere Rassen behaupten muss. Beobachten Sie ihn und lassen Sie ihn langsam Mut fassen, neue Situationen ohne Angst und Unsicherheit zu bewältigen. Idealerweise wählen Sie eine Welpen-Gruppe, die sich aus unterschiedlichen Rassen zusammensetzt, die in etwa das gleiche Alter und die gleiche Größe aufweisen. Denn ein 12 Wochen junger Yorkie kann von einem 12 Wochen alten Labrador völlig überfordert sein.

 

Lassen Sie dem Welpen „sein“ Lerntempo

Stellen Sie sicher, dass Ihr Welpe sich in „seinem“ Tempo der Gruppe anschließen kann. Ängstigt sich Ihr Welpe beim ersten Besuch dieser Gruppe, lassen Sie ihn doch einfach nur zuschauen. Vermitteln Sie dem Welpen das Gefühl, dass er zu jeder Zeit sicher ist.

 

Beobachten Sie die Stimmung innerhalb der Gruppe

Achten Sie auf Ihren Welpen und unterbinden Sie übermäßiges Raufen oder befreien Sie ihn aus einer Situation, in der er sich nicht wohl fühlt. Bedenken Sie, dass Sie verantwortlich für Ihren Welpen sind und er sich an Ihnen orientiert. Wenn er sich in manchen Situationen von Ihnen verlassen fühlt, wird er Wege ohne Sie suchen, sich aus der Misere zu befreien.

 

Welpen-Spielstunde ja! Aber nur in kleinen Gruppen

Sofern Sie diese Dinge beherzigen, ist eine Welpen-Spielstunde für Ihren Hund Gold wert. „Hündischer Rassismus“ kann von klein auf unterbunden werden und Ihr Hund lernt alle Arten der Kommunikation in entspannter und förderlicher Atmosphäre. Sollten Sie keine Gruppe finden, die sich in kleine, alters- und größengerechte Welpen unterteilen lässt, verzichten Sie lieber ganz darauf.   (Quelle: Meradog-Online www.meradog.com)

 

Welche Impfung muss mein Welpe haben?

Thema Impfen:

Wann sollten Welpen geimpft werden? Hier die offizielle Leitlinie für Tierärzte:

Wir setzen in der Welpengruppe prinzipiell die erste Impfung voraus!!

Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission Vet. für Hunde

Gegen diese Infektionen sollten Hunde immer geschützt sein:

Ansteckende Leberentzündung (HCC), Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

Grundimmunisierung

(Als Grundimmunisierungen von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren1)

Im Alter von

08 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose*), Staupe

12 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

16 Lebenswochen: HCC, Parvovirose, Staupe, Tollwut **)

15 Lebensmonaten: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

In einem höheren Alter vorgestellte Tiere erhalten ihre Impfungen in denselben Abständen. Ab einem Alter von 12 Lebenswochen ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 3 – 4 Wochen, gefolgt von einer weiteren Impfung nach 1 Jahr, für eine erfolgreiche Grundimmunisierung ausreichend.

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Wiederholungsimpfungen

Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen

.

Tollwut:

In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung v. 20.12.2005 die in den Packungsbeilagen der Impfstoffe genannten Wiederholungsimpftermine.

Staupe, HCC, Parvovirose:

Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus sind nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausreichend.

Leptospirose:

Jährliche Wiederholungsimpfungen (in Endemiegebieten häufiger) sind zu empfehlen.

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Impfungen gegen diese Infektionen empfiehlt der Tierarzt individuell

– je nach Lebensumständen des Tieres und/oder aktueller Seuchenlage:

– Babesiose

– Borreliose

– Pilzinfektionen

– Zwingerhusten

*) In gefährdeten Beständen ist eine zusätzliche Impfung im Alter von 6 Wochen empfehlenswert. Die weitere Impfempfehlung wird dadurch nicht verändert.

**) Die im Alter von 16 Lebenswochen empfohlene 2. Impfung geht über die gesetzliche Anforderung hinaus, ist aber aus immunologischen Aspekten sinnvoll.

1 Definition im Sinne der Leitlinie für die Impfung von Kleintieren; weicht z. T. von der Produktliteratur ab.